Publikationen

Wir geben einen entscheidenden Beitrag, um im Alltag für alle Bürger eine bessere Gesundheit zu gewährleisten. Neben unserer Projektarbeit, der Konferenz #nudge2020 „Nudging und Gesundheit“ und der Durchführung von öffentlichen Aktionen zur Förderung der Gesundheit, führen wir auch eigene wissenschaftliche Studien oder Auftragsstudien zum Thema Nudging und Gesundheit durch.

Studie in internationaler Fachzeitschrift: Vorbild-Effekt beim Treppensteigen

Nudges Can Both Raise and Lower Physical Activity Levels: The Effects of Role Models on Stair and Escalator Use – A Pilot Study

Wussten Sie schon: Sie können alleine durch Ihr eigenes Gesundheitsverhalten andere ganz einfach ebenfalls zu einem gesünderen Verhalten bewegen? Ob wir uns für die Treppe oder Rolltreppe entscheiden, hängt mitunter davon ab, was unsere Mitmentschen tun!

In unserer kürzlich erschienenen Studie in der internationalen Fachzeitschrift Physical Activity and Health konnten wir zeigen, dass sich das Verhalten von Menschen, die wir um uns herum sehen, darauf auswirkt ob wir uns mehr oder weniger bewegen. Wenn Menschen vor uns die Treppe nehmen, lassen auch wir mit einer größeren Wahrscheinlichkeit die Rolltreppe links liegen. Umgekehrt ist dies aber auch der Fall: Nehmen andere die Rolltreppe, bleiben wir auch eher inaktiv und stellen uns dahinter.

Hier gehts zum Artikel.

White Paper: Das AEIOU-Modell

Verhaltenswissenschaftlicher Ideengeber für Prävention und Gesundheitsförderung

Der erste deutschsprachige Ideengeber zur verhaltenswissenschaftlich basierten und erfolgreichen Gesundheitsförderung.

Diese Arbeit und das Modell richten sich an alle Akteure, die sich mit Gesundheitsmanagement auseinandersetzen: also alle Formen der Prävention und Gesundheitsförderung, ob im betrieblichen, kommunalen, schulischen oder medizinischen Setting.

A steht für Ansprache, E für Einfachheit, I für Incentivierung, O für Orientierung und U für Unmittelbarkeit.

Gesundheit.Einfach.Machen. | Entwickelt, direkt aus der Praxis, für Praktiker*innen.

Mehr Informationen durch Klick auf die PDF auf der rechten Seite oder einfach hier klicken und den Download starten.

Policy Brief: Deutsche sind bereit für Gesundheits-Nudges

Der Online-Survey von läuft: Deutsche sind bereit für Gesundheits-Nudges

Auch wenn in den Medien bisher häufig verzerrt dargestellt: die Deutschen wollen Nudges, die ihre Gesundheit fördern! Das können wir nun im Rahmen eines repräsentativen Online-Surveys mit 1000 erwachsenen deutschen Bürger*innen zeigen.

Die wichtigsten Informationen zu Gesundheits-Nudges in Kürze:

  • 78 % der Deutschen haben bisher noch nie etwas von Nudging gehört
  • 90 % der Deutschen befürworten Gesundheits-Nudges
  • Regierung/Ministerien, Gesetzliche Krankenkassen, private Akteure und unabhängige Expert*innen werden als Urheber von Gesundheits-Nudges befürwortet
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Bisherige Publikationen

Einführungsartikel: Nudging in der Primärprävention in Deutschland

Bereits 2017 hatten wir im Gesundheitswesen den ersten Fachartikel im deutschsprachigen Raum über das Potential von Nudging im deutschen Gesundheitswesen geschrieben.

Der Artikel ist vor allem an jene adressiert, die neu in dem Thema sind und das Konzept kennenzulernen, sowie Anwendungsbeispiele zu erfahren. Wir setzen uns auch mit der Kritik und den Grenzen des Nudgings auseinander und machen erste Vorschläge, wie Nudges gewinnbringend im deutschen Gesundheitssystem eingesetzt werden können.

Wirkliche Leseempfehlung für Interessierte, die noch nicht so vertraut sind mit dem Konzept. 

Hier geht’s zum Artikel.

 

Wir freuen uns über Feedback und Anmerkungen über info@laeuft.eu.

Aktuell laufende Projekte und Studien

Prof. Matusiewicz hat über Springer ein Buch-Projekt in Gang gestoßen, welches sich mit Think Tanks im deutschen Gesundheitswesen auseinander setzt. Auch wir werden dabei läuft vorstellen, darstellen, was unsere Ziele und Arbeitsweisen sind, sowie die Möglichkeiten von Nudges im Gesundheitswesen illustrieren.

Nudging erfährt immer wieder noch eine ziemliche Ablehnung von Seiten von Intellektuellen und Journalisten. Viele nationale und internationale Umfragen zeigen jedoch, dass die Akzeptanz für Gesundheits-Nudges in der Bevölkerung sehr gut ausfällt. Wir haben uns daher genau dieser Frage in einer für Alter, Geschlecht und Bildung repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen gewidmet. Die wichtigsten Ergebnisse haben wir bereits in unserem White Paper veröffentlicht. Detailliertere Erkenntnisse und Empfehlungen für Krankenkassen, Ministerien und Politiker folgen in einem Fachbeitrag einer internationalen Zeitschrift für Public Health.

Sicherlich eines unserer Herzstücke: #treppegehtimmer. Die Aktion, die wir im September/Oktober 2019 am S-Bahnhof Zoologischer Garten durchgeführt haben, haben wir auch streng wissenschaftlich evaluiert. Das Ergebnis können wir ja bereits verraten: täglich nahmen durch #treppegehtimmer ca. 1.200 Menschen mehr die Treppe. Man muss sich nur mal vorstellen, welche Skalierung daher diese Maßnahme hat, würden wir sie flächendeckend einsetzen! Das Besondere: der Effekt hielt sogar noch an, nachdem die Sprüche und Plakate gar nicht mehr hängen. Die ausführliche Studie erscheint bald in einer Fachzeitschrift für Prävention.

Gerade Covid-19 zeigt uns, dass Influencer über soziale Medien eine besondere Rolle der unterstützenden Kommunikation im Gesundheitswesen einnehmen können. Wir beobachten eine ziemliche Verschiebung im Marketing in Bezug Kanäle, Akteure und das Publikum. In einem Übersichtsartikel widmen wir uns der Fragestellung, ob Influencer eine entscheidende Rolle in der Gesundheitskommunikation in Deutschland spielen können oder ob sich der Effekt allein kommerziell belegen lässt.