Nudging – MINDSPACE-Modell einfach erklärt – Framework der Behavioural Insights | Dr. Nudge #6

Nudging – MINDSPACE-Modell einfach erklärt – Framework der Behavioural Insights | Dr. Nudge #6
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Ich möchte euch heute das Mindspace-Modell vorstellen, welches im Zusammenhang mit Nudging und Behavioural Insights steht. Jeder Buchstabe von dem Wort „MINDSPACE“ steht für ein Instrument, welches man in der Gestaltung von Maßnahmen einsetzen kann. Ich erkläre euch anhand des Beispiels „Bewegungsförderung im Betrieb“, was die einzelnen Instrumente bedeuten.

MINDSPACE
M – Messenger (Botschafter der Nachricht)
Beispiel: eine anerkannte Führungskraft des Unternehmens übermittelt die Nachricht, dass auch sie sich mehr bewegt und sich auch über mehr Bewegung im Betrieb freuen würde

I – Incentives (Anreize)
Beispiel: diejenigen, die sich im Rahmen einer Challenge am meisten bewegt haben, erhalten eine Belohnung dafür

N – Norms (Soziale Normen)
Beispiel: wenn die Mehrheit schon an einer Challenge teilnimmt, dann wirkt sich dies motivierend auf die Minderheit aus

D – Default (Standardoption)
Beispiel: Bewegungskurs, in den alle „per default“, also automatisch eingeschrieben sind

S – Salience (Bedeutung)
Beispiel: Das Ziel muss bedeutsam sein, also zum Beispiel die Visualisierung des eigenen (schönen) Körpers am Strand

P – Priming (visuelle Reize)
Beispiel: Smileys oder Pfeile auf der Treppe fordern über den visuellen Weg Bewegung

A – Affect (Emotionen)
Beispiel: schöne Plakate, die zeigen, dass Bewegung Spaß macht und gute Emotionen weckt

C – Commitment (Verbindlichkeit)
Beispiel: Schritteziel-Challenge mit dem Kollegen machen und vorher festlegen, was man tun muss, wenn man sein Ziel nicht erreicht

E – Ego (Selbstbezogenheit)
Beispiel: Botschaften müssen so kommuniziert werden, dass der Selbstnutzen (gut für die eigene Gesundheit) deutlich wird

Genauere Beispiele findest du im Video 🙂

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